Arbeitsmarktzahlen 2017-10-05T09:37:02+00:00

Arbeitsmarktzahlen

Die Beeinflussung der Arbeitsmarktzahlen

Arbeitsmarktzahlen verändern sich stetig und werden von demografischen, kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren maßgeblich beeinflusst. Auf dem Arbeitsmarkt treffen Nachfrage und Angebot an Arbeitskräften zusammen. Die Arbeitskraft wird in Qualifikationen und Zeiteinheiten angeboten, während andererseits die verfügbaren Arbeitsstellen angeboten werden. Auf dem Arbeitsmarkt ist die Arbeitskraft eine Ware, sie ist an den Menschen als ihren Träger gebunden. Die Besonderheit des Arbeitsmarktes liegt darin, dass immer der Träger der Arbeitskraft, der Mensch, und die Menschenwürde beachtet werden müssen.

Die Bedeutung des Arbeitsmarktes

Der Arbeitsmarkt Deutschland ist eine wichtige Existenzgrundlage für die Menschen, denn er dient den Arbeitnehmern zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes. Umgekehrt dient der Arbeitsmarkt den Arbeitgebern zur Sicherung ihrer Einnahmen, denn nur wenn die Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, können die Produkte hergestellt oder die Dienstleistungen erbracht werden. Die Arbeitsmarktzahlen werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Ist das Angebot an Arbeitskräften groß und ist die Nachfrage geringer als das Angebot, dann kommt es zu einer hohen Arbeitslosigkeit mit vermehrter Armut in der Bevölkerung.

Die Zusammensetzung der Arbeitsmarktzahlen

Bei der Arbeitssicherung und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit haben die Arbeitsmarktzahlen eine wichtige Bedeutung, dazu gehören die Arbeitslosenquote, die Erwerbslosenquote, die Erwerbsquote, die Zahl der Arbeitslosen, die Zahl der Erwerbstätigen und die Zahl der offenen Stellen. Um diese Zahlen zu ermitteln, ist eine Arbeitsmarktanalyse erforderlich, dabei werden das Alter und das Geschlecht der Beteiligten, die Wirtschaftszweige und die Arbeitsinhalte nach Berufen und Tätigkeiten berücksichtigt.

Faktoren, die sich auf die Arbeitsmarkt-Kennzahlen auswirken

Der demografische Wandel verändert die Arbeitswelt und den Arbeitsmarkt. Das Verhältnis zwischen erwerbsfähigen Personen und denjenigen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen, da sie inzwischen das Rentenalter erreicht haben, verändert sich. Standen vor einigen Jahrzehnten noch viele erwerbsfähige Menschen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, während die Zahl der Rentner vergleichsweise gering war, so hat sich dieses Verhältnis inzwischen verändert. Die Zahl der Rentner ist größer geworden, während die Zahl der erwerbsfähigen Personen zurückging. Der demografische Wandel erfordert Konsequenzen, mit der Personalmarktforschung müssen die entsprechenden Informationen gewonnen und ausgewertet werden, Unternehmen müssen für potenzielle Arbeitnehmer attraktiv gemacht werden. Dazu gehört auch, dass Personen, die inzwischen das Rentenalter erreicht haben, weiterbeschäftigt werden. Die Regierung hat bereits mit einer Erhöhung des Rentenalters reagiert. Auch die Zahl der Flüchtlinge wirkt sich auf die Kennzahlen auf dem Arbeitsmarkt aus, ein regionaler Stellenmarkt kann teilweise an die neue Situation angepasst werden. Nicht nur die Zahl der Arbeitslosen kann durch die Migranten steigen, sondern auch die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen können sich verschieben.

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